Günstige Lederhosen in seriösen Shops

Günstige Lederhosen
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Lederhosen erleben gerade in den letzten Jahren wieder eine wahre Renaissance. In vielen Regionen Bayerns ist sie mittlerweile sogar wieder als reine Alltagskleidung anzutreffen. So wird die Lederhose bzw. die Lederhosen-Tracht zumeist auch direkt mit Bayern in Verbindung gebracht. Was viele aber nicht mehr wissen, die Lederhose war noch bis in die 1970er in ganz Deutschland weit verbreitet. Dabei handelte es sich jedoch um sehr günstige Lederhosen, auch einfach gehalten. Die richtige Trachtlederne ist jedoch in der Regel maßgeschneidert und deren Fertigung kann bis zu mehrere Jahre dauern. Eine solche Trachtlederne schafft sich ein Mann in der Regel nur einmal im Leben an, da diese auch ein ganzes Leben getragen werden kann. Also ist nicht nur die Geschichte der Ledertrachten interessant, sondern natürlich auch deren Verarbeitung und was sonst noch zu einer Lederhosentracht dazugehört.


Günstige und seriöse Shops im Überblick

Hosen Shop   Sortiment Versand Lieferzeit Bezahlung* Bewertung  
Trachten-Dirndl-Shop   Ab 139,90 Euro 4,95 Euro 2-4 Tage EC Giropay
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5 Sterne
C&A   Ab 89,00 Euro 5,50 Euro 2-5 Tage Vorkasse Rechnung 4 Sterne
Trachtentraum   Ab 139,90 Euro 4,90 Euro 3-5 Tage Vorkasse Rechnung 4 Sterne
Amazon   Ab 69,90 Euro 4,95 Euro 2-5 Tage Lastschrift Rechnung 4 Sterne
Otto   Ab 69,99 Euro 5,95 Euro 2-5 Tage Vorkasse Rechnung 4 Sterne

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Ursprung und Geschichte der Lederhose

Ursprünglich war die Lederhose eine reine Arbeitshose der Bauern und Landbevölkerung im Allgemeinen. Die Entstehung der Lederhosen, so wie wir sie heute kennen, geht ziemlich parallel einher mit den gravierenden kulturellen Veränderungen Europas nach der Französischen Revolution Anfang des 19. Jahrhunderts. Damals prägte sie sich als Tracht aus. Die eigentliche Entstehung reicht auf das vorhergehende 18. Jahrhundert zurück. Zu jener Zeit waren bei Bauern und Landbevölkerung Pumphosen alltäglich. Die Mode bescherte dem gehobenen Stand Europas zu dieser Zeit Culotten. Die Culotte ist eine Kniebundhose, reicht also bis über die Knie.

Schöne Lederhose kombiniert mit einem Hemd
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Dieser Schnitt wurde vor allem vom Bauernstand im bayrischen Osten über Österreich bis ins bayrische Voralpenland übernommen und aus wesentlich robusterem Leder hergestellt, denn schließlich handelte es sich ja um reine Arbeitshosen, die sogar teilweise von Frauen getragen wurden. Mit der zuvor bereits genannten Französischen Revolution veränderte sich ebenso das Modeverständnis in Europa. Die gehobene Gesellschaft sowie die Stadtbevölkerung übernahmen mehr und mehr die von den Revolutionsfranzosen mitgebrachten langen Hosen, die Sansculottes. Die Bauern hielten an ihrer über die Maßen praktischen Arbeitskleidung fest, nur dass man ebenso Sonntagskleidung benötigte. So bildete sich nun langsam die reich verzierte Lederhose heraus.

Jetzt kam es auch zwischen der reinen Arbeitskleidung und der Tracht für den sonntäglichen Kirchgang zu größeren Unterschieden. Die Arbeitslederhose war eine kurze Lederhose, die nicht über die Knie reichte. Sie war optimal für das Arbeiten als Bauer und natürlich auch bei der Jagd. Die bis über das Knie reichende Kniebund-Lederhose wurde vornehmlich zur Festtagshose. Die kurze Lederhose fand später ebenfalls den Einzug in die Tracht, allerdings nur südlich von München im Voralpenland und ebenso wenig im Rest Deutschlands. Kurze Trachtlederhosen lassen sich daher sehr einfach dieser Region zuordnen. Doch selbst die Kniebundledernen kommen ursprünglich aus diesem Gebiet, weshalb sie allesamt auch als Gebirgstrachten bezeichnet werden.

Unterschiede zwischen Lederhosen

In Bayern unterscheidet man hier auch heute noch insgesamt 5 verschiedene Trachten:



Dass die Trachten so detailreich in die heutige Zeit getragen wurden, verdanken wir zunächst der großen Popularität von bayrischen Trachten am bayrischen Königshof um 1800. Im Jahr 1830 wurde die "Sammlung Bayerischer National Costüme" publiziert. Nur wenige Jahrzehnte später wurde einigen Enthusiasten schnell klar, dass es die Tracht, was auch die Trachtlederne beinhaltet, als wichtiges Kulturgut zu pflegen galt. Aus diesem Grund kam es 1859 zur "Gesellschaft Gemütlichkeit" im bayrischen Miesbach. Den ersten als solchen bezeichneten Gebirgstrachtenverein, den Gebirgstrachten-Erhaltungsverein, gründete um 1883 der Bayrischzeller "Sepp" Josef Vogl. 1909 folgte der Landesverband Bayerischer Heimat- und Volkstrachtenvereine. Während die Richtung für die Ledertracht nun endgültig bestimmt war, wurde die Lederhose als Alltagshose im damaligen Deutschland ebenfalls immer beliebter.

Die Lederhose neben der Tracht im 20. Jahrhundert

Damals entstanden die als erste Jugendbewegung geltenden Wandervögel, hauptsächlich Studenten und Schüler aus dem bürgerlichen Stadtleben, die einem Leben in der Natur und dem Umherziehen in Deutschland frönten. Diese sahen in der Trachtlederhose eine praktische Bekleidung ihrem Lebensstil entsprechend und brachten die Lederhose über ganz Deutschland. Diese hauptsächlich kurzen Lederhosen hatten jedoch keine reichen Verzierungen und Nähte, sollten es doch besonders günstige Lederhosen werden.

Mann und Frau in Trachten
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Neben der Lederhose als Tracht günstige Lederhosen als Alltagshosen

Nach dem Ersten Weltkrieg gewann nun die so in ganz Deutschland bekannt gewordene Lederhose immer mehr an Bedeutung. Vor allem die Jugend und junge Männer schätzten die Vorzüge der stabilen Hosen aus Leder, welche auch als Burschenlederhosen bezeichnet werden. Dieser Trend hielt nahezu das gesamte 20. Jahrhundert über an. Erst in den 1970ern verdrängte die wesentlich modischere, aber ebenfalls robuste Jeans günstige Lederhosen immer mehr. Zeitgleich konnten sich jedoch Trachtenlederhosen einer langsam wachsenden Gemeinschaft von Fans erfreuen. Besonders in den letzten Jahren kam die erneute Freude für Lederhosen wieder allgemein in der Bevölkerung an. Inzwischen ist sie in Bayern wieder weit verbreitet, jedoch nicht diese Burschenlederhose, sondern die Trachtlederne. Ganz vorne dabei ist sie natürlich bei Volksfesten und Kirchweihfesten im bayrischen Raum, allen voran ebenso auf der Wiesn, dem Münchener Oktoberfest. Aber auch bei Hochzeiten und anderen Familienfeierlichkeiten sind die Lederhosen häufig anzutreffen. Dazu kommen öffentliche Veranstaltungen und selbst im alltäglichen Leben findet sie eine große Trägerschaft. Hierzu zählt der sonntägliche Kirchenbesuch mit anschließendem Frühschoppen oder Biergartenbesuch nachmittags ebenfalls dazu.

Die Bestandteile der Lederhose

Wie bereits vorab erwähnt, lässt man eigentlich nur einmal im Leben eine Lederhose anfertigen. Entsprechend lange kann die Fertigung dauern. Es sind insbesondere der Aufbau und die einzigartige Verarbeitungsweise, welche sehr viel Zeit kosten. Aber auch das verwendete Material ist über die Maßen außerordentlich wichtig. Heutzutage gibt es auch billige maschinell gefertigte, günstige Lederhosen, aber bei den handgefertigten Einzelstücken gibt es günstige Lederhosen, bei denen auch die Qualität passt. Genau wie bei vielen anderen Produkten gibt es auch bei Lederhosen nahezu keine Grenze nach oben.

Material und Aufbau der Lederhose


Hergestellt werden günstige Lederhosen vornehmlich aus Rothirschleder, weil dieses weicher und sämiger ist als beispielsweise Rindsleder. Nachdem aber in Deutschland Rotwild normalerweise durch den Jäger geschossen wird, weist das Leder oft entsprechende Beschädigungen auf. Deshalb greift man oft auf Hirschleder aus Australien oder Neuseeland zurück. Des Weiteren können aus diesem importierten Material Lederhosen günstig hergestellt werden. Maschinell produzierte, günstige Lederhosen hingegen werden meist aus Wildbockleder angefertigt. Jedoch gibt es auch bei der maschinellen Anfertigung einen Unterschied billige zu preislich günstige Lederhosen. Lederhosen aus Wildbockleder sind als günstige Lederhosen mit guter Qualität einzustufen, während richtige Massenware dann aus Rindsleder gefertigt wird. Immer wieder findet sich ebenso Wildleder. Welches Leder in welcher Farbe verwendet wird, hängt letztendlich auch von modischen Einflüssen ab.

Mann in Lederhose mit Bretzel und Bier
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Der Unterschied einer maschinell hergestellten Lederhose zur handgemachten Lederhose ist ebenfalls relativ einfach zu erkennen. Die Stickereien auf der in Handarbeit gefertigten Lederhosen werden nicht komplett durch das Leder hindurch gestochen. Dadurch wirken diese Stickereien erhaben. Im Gegensatz dazu wird bei den massenweise gefertigten Lederhosen das Leder schon aus technischen Gründen vollends durchstoßen. Außerdem werden bei der handgefertigten Lederhose Lederstöße, also die Stellen, wo zwei Lederkanten zusammengenäht werden, die Nähte sichtbar nach außen gesetzt. Zumeist wird hier auch noch ein Ledersteg eingesetzt. Die nach außen gesetzte Naht wird als Säcklernaht bezeichnet, werden Lederhosen günstig und professionell doch vom Säckler in Handarbeit produziert.

Wer Lederhosen günstig erstehen will, wenn es weniger um die Tracht als vielmehr um die praktische Lederhose für den Alltag geht, wird zur Burschenlederhose greifen. Diese werden oftmals aus Rindsleder hergestellt, welches schwarz oder grün ist. Einzige Verzierung, die von der Trachtlederhose übrig geblieben ist, ist hin und wieder ein Eichenlaub. Daneben ist zumeist auch eine kleine Tasche für ein Taschenmesser vorhanden. Bei diesen Burschenlederhosen handelt es sich um sehr günstige Lederhosen, allerdings nicht minder einfach gehaltene Hosen. Denn eine echte Trachtlederhose ist wesentlich üppiger ausgestattet.

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